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"Mit der Elektrobaumkurre können nicht nur die Beifänge, sondern auch der Treibstoffverbrauch der Baumkurrenfischerei deutlich vermindert werden. So kann die Elektrobaumkurre sowohl den ökologischen als auch den ökonomischen Problemen dieser speziellen Form der Küstenfischerei begegnen." Davon zeigte sich die Fischereipolitikerin der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Cornelia Behm, als Reaktion auf die Beantwortung ihrer schriftlichen Fragen zur Elektrobaumkurre durch die Bundesregierung überzeugt. "Daher sollte diese Technik auf jeden Fall weiterentwickelt und zur Praxisreife gebracht werden. Hier sollte sich auch die Bundesregierung mit ihren Ressortforschungsinstituten engagieren. Ich setzt darauf, dass die von der Bundesregierung beschriebene Erprobung und Verbesserung der Systeme in Deutschland durch das von Thünen-Institut engagiert vorangetrieben wird und zu brauchbaren Ergebnissen führt. Es wäre sicherlich zu wenig, sich vor allem darauf zu beschränken, die niederländische und belgische Fischereiforschung auf diesem Gebiet zu begleiten."
"Wenn die Bundesregierung in Bezug auf die für insgesamt 12 Seezungenkutter beantrage Zulassung des Einsatzes elektronischer Baumkurren zu bedenken gibt, dass die EU-Verordnung über technische Maßnahmen für die Elektrofischerei lediglich eine auf 5 % der Baumkurrenflotte und bis zum 30. Juni beschränkte Ausnahmegenehmigung vorsieht und bei Genehmigung dieses Antrages keine weiteren Versuche in der für Deutschland wichtigen Krabbenfischerei mehr durchgeführt werden können," sagte Behm weiter, "dann wirft das mehrere Fragen auf: