Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Die rot-rote Koalition in Brandenburg steht vor einem weiteren Wortbruch: Entgegen der Aussagen im Koalitionsvertrag, nach dem die ökologische Landwirtschaft ausgebaut werden soll, steht genau diese Branche nun vor großen finanziellen Einschnitten.
"Wie man ausgerechnet den Betrieben, die am umwelt- und klimafreundlichsten arbeiten, die Zuschüsse kürzen kann, ist mir unverständlich", so Cornelia Behm, Brandenburger Abgeordnete und Sprecherin für ländliche Entwicklung der bündnisgrünen Bundestagsfraktion. "Die Okölandwirtschaft ist eine Branche, die der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes gut tut und die in den letzten Jahren viel zum positiven Imagewandel Brandenburgs beigetragen hat."
16,6 Millionen Euro, das entspricht 43 % der Landesmittel im Agrarbereich, sollen im Haushalt des Brandenburger Agrarministeriums ab 2011 eingespart werden. Damit würde der Wegfall von EU-Subventionen von fast 100 Millionen Euro einhergehen. Viele Landwirte leiden schon heute unter den Vorleistungen, die sie erbringen müssen.
"Die Hoffnung, dass die Landesregierung den Irrsinn ihrer Sparpläne im Bereich der Landwirtschaft erkennt, bleibt. Es muss gespart werden, aber nicht an dieser Stelle!", so Behm.