
Datum: 23. Juni 2010
Zum Scheitern des Kompromissvorschlages zur Zukunft des Walfangs bei der diesjährigen Internationalen Walfangkonferenz (IWC) erklärt Cornelia Behm MdB:
Wir sind erleichtert, dass der IWC-Kompromiss gescheitert ist, denn er wäre ein schlechter Kompromiss gewesen. Er hätte den kommerziellen Walfang für die nächsten zehn Jahre legitimiert, ohne wesentliche Fortschritte für den Walschutz zu erreichen.
Dieser Erfolg für den Walschutz ist auch dem Einsatz mehrerer deutscher Abgeordneter zu verdanken. Nachdem erste Gespräche mit dem deutschen Verhandlungsteam die Befürchtung aufkommen ließen, Deutschland würde diesem schlechten Kompromiss zustimmen, verhandelten die zuständigen Fachpolitiker fraktionsübergreifend einen Beschlussantrag an die Bundesregierung, der diese zur Ablehnung aufforderte und Ziele für die weiteren Verhandlungen formulierte. Letztlich konnte mit der Stimme Deutschlands das Walfangmoratorium gerettet werden.
Wir fordern, dass Deutschland das Ziel der Beendigung des kommerziellen Walfangs weiter strikt verfolgt.