Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Zur Aussaat von mit in der EU nicht zum Anbau zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verunreinigtem Mais in Brandenburg erklärt Cornelia Behm:
"Der Genmais der Sorte NK 603 ist in Europa nicht zum Anbau zugelassen. Da für Saatgut eine Nulltoleranz gilt, ist der Anbau des mit dieser gentechnisch veränderten Sorte verunreinigen Maises illegal. Dies hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz heute im zuständigen Ausschuss des Bundestages unmissverständlich bestätigt.
Die Landesregierung muss nun auch im Interesse der Landwirte zügig reagieren und den Umbruch der betroffenen Maisfelder anordnen. Den betroffenen Betrieben sind keine weiteren Verzögerungen durch die Behörden zuzumuten. Immerhin hat eine verschleppte Bearbeitung der betroffenen Untersuchungsproben in Niedersachsen erst dazu geführt, dass das verunreinigte Saatgut in weitere Bundesländer verkauft und ausgebracht werden konnte.
Die für die Verunreinigungen verantwortliche Saatgutfirma Pioneer fordern wir auf, die betroffenen Landwirte unverzüglich und unbürokratisch zu entschädigen. Es darf nicht sein, dass die Betriebe den Schaden tragen müssen, nur weil Gentechnik-Konzerne die Kontamination von eigentlich gentechnikfreiem Saatgut nicht verhindert haben."