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"Kommunen sollten verpflichtet werden, Investoren, insbesondere Bürgersolaranlagen-Betreibern nach einem möglichst bürokratiearmen, einheitlichen Verfahren kommunale Dächer zur Verfügung zu stellen", forderte heute die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90/ Die Grünen). "Derzeit werden solche Initiativen bedauerlicherweise häufig von der Verwaltung ausgebremst, oder durch bürokratische und komplizierte Verfahren an ihren Vorhaben gehindert."
Behm reagierte damit auf die Aufforderung der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB), mehr Photovoltaikanlagen auf Hausdächern zu installieren.
"Ich begrüße das Anliegen der ZAB. Diese Aufforderung ist in Anbetracht der gekürzten Einspeisevergütung für Solarenergie ein positives Signal in Richtung mehr erneuerbare Energien. Die Forderungen sollten aber weiterreichen. Durch einfache und transparente Genehmigungsverfahren würden Bürgerinnen und Bürger ermutigt, trotz der geringeren Anreize weiterhin die umwelt- und klimafreundliche Stromerzeugung voranzutreiben."
In Brandenburg gibt es mittlerweile ca. 25 Bürgersolaranlagen, die ihren Teil dazu beitragen, die brandenburgische Energiestrategie mit dem Ziel, bis 2020 den Anteil von Solarenergie an den Erneuerbaren Energien auf 10% zu erhöhen, zu verwirklichen. Mit der Förderung dieser Anlagen könnte das Ziel noch übertroffen werden.
Eine Übersicht über bestehende und geplante Bürgersolaranlagen in Brandenburg finden Sie unter www.cornelia-behm.de.