Um die deutsche Krabbenfischerei zu unterstützen und etwas für ihre Umweltverträglichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu tun, müsste die Bundesregierung sowohl im Bereich der Förderpolitik als auch der Fischereiforschung handeln. Aber in beiden Feldern ist sie viel zu passiv.mehr
Bis zum Juni 2012 muss die Bundesregierung über die Ergebnisse der Aalmanagementpläne berichten, sieht sich aber noch nicht in der Lage, Bewertungen abzugeben. Zu Maßnahmen will sie erst nocht nichts sagen. Eine aktive Politik zum Schutz des Aals sieht anders aus!mehr
Unter dem Motto „Was tun, wenn der Fisch knapp wird?“ diskutierten Grüne aus Hamburg, Berlin und Brüssel mit Fachleuten über eine internationale Fischereipolitik, die ökologisch ausgewogen, bestandserhaltend und zukunftsfähig ist.mehr
Gemeinsam mit den beiden FischereipolitikerInnen von SPD von FDP nahm Cornelia Behm am Interparlamentarischen Treffen zur Reform der EU-Fischereipolitik in Brüssel teil, zu dem die EU-Fischereikommissarin Damanaki eingeladen hatte.mehr
Die von der EU bisher geplante Förderung der Öko-Aquakultur gemäß EU-Bio-Verordnung ist unzureichend und entspricht nicht der, die Biobetriebe in der Landwirtschaft erhalten. In der Fischereiförderung sollte daher wie für den Öko-Landbau eine Beibehaltungsförderung eingeführt werden.mehr
Ein erfolgreiches Fischereikontrollrecht wird Dumping-Fischimporte aus der illegalen Fischerei in den EU-Markt vermindern und zur Erholung überfischter Bestände beitragen. Beides ist positiv für die rechtstreuen Fischereibetriebe. Daher darf man nicht nur die Kosten der Fischereikontrolle sehen, sondern auch den Nutzen.mehr
Unter dem Deckmantel des Fischartenschutzes will die Koalition die Kormoranbestände dezimieren, ohne überhaupt zu ermitteln, welches Bestandsniveau sowohl den Erhalt der Fischbestände als auch des Kormorans sichern würde. Das aber ist kein Kormoranmanagement, sondern schlicht rechtswidrig.mehr
Die 8 deutschen Erzeugerorganisationen der Krabbenfischer sollen zu einer fusionieren. Außerdem plant die Bundesregierung weitere Gespräche mit den Niederlanden. Das ist nicht ausreichend, zumal die Bundesregeirung behauptet hatte, sie leiste Unterstützung zur Bewältigung der Krabbenkrise.mehr