Der Direkterwerb von BVVG-Agrarflächen durch die bisherigen Pächter wird mit den neuen Privatisierungsgrundsätzen für die bundeseigene BVVG immer mehr zum Regelfall. Außerdem setzt die Bundesregierung darin ihre Förderpolitik für die Massentierhaltung konsequent fort.mehr
Die Agrarpolitik muss der Verantwortung der Landwirtschaft für einen wichtigen Teil der biologischen Vilefalt gerecht werden und schnelle Maßnahmen ergreifen.mehr
Cross Compliance bleibt in vielen Bereichen ein zahnloser Tiger. Darüber kann auch die geringfügige Ausweitung des Geltungsbereichs nicht hinwegtäuschen. Die Einhaltung geltenden Rechts kann heute nicht mehr als Rechtfertigung für die Direktzahlungen ausreichen.mehr
Es gibt Maßnahmen, die den Klimaschutz in der Landwirtschaft schnell deutlich voran bringen: Das ist der Schutz von Mooren und Dauergrünland und die Wiedervernässung von Moorflächen, die Minderung des Stickstoffüberschusses von derzeit 100 kg pro Hektar sowie die Förderung des ökologischen Landbaus.mehr
Der Direkterwerb von BVVG-Agrarflächen durch Pächter wird mit den neuen Privatisierungsgrundsätzen für die bundeseigene BVVG immer mehr zum Regelfall. Dies benachteiligt diejenigen Betriebe, die Anfang der 90er noch nicht pachten konnten.mehr
Derzeit haben 700 Alteigentümer den Kauf von 17.000 ha beantragt. Wie viel Fläche aufgrund der noch offenen 11.000 Anträge auf Ausgleichsleistungsbescheid noch dazu kommen, ist unbekannt. Die BVVG verfügt aber noch über 403.000 ha. Die werden trotz der Übertragungen an den Naturschutz ausreichen. mehr
BVVG-Flächen, die bis 2009 nicht wie beantragt vergünstigt an Flächenpächter verkauft wurden, sollten auf ihre Eignung für das Nationale Naturerbe (NNE) überprüft werden. Dabei sollte es kein Tabu sein, über das bisher beschlossene Maß von 125.000 ha Bundesflächen für das NNE hinauszugehen.mehr
Der Verlust an Dauergrünland weiter voran, wenn auch gegenüber dem Vorjahr leicht gebremst. Während der Grünlandanteil im Jahr 2008 um 1,1 % abnahm, waren es im Jahr 2009 0,3 %. Insgesamt sank der Grünlandanteil damit seit 2003 um 3,7 %.mehr