Cornelia Behm, MdB

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12. August 2005

Union lässt nichts unversucht, im Osten nicht gewählt zu werden

Als "arrogant und von Unkenntnis geprägt" hat die Brandenburger Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CORNELIA BEHM, die Äußerungen des bayerischen CSU-Ministerpräsidenten Stoiber bezeichnet, "er akzeptiere nicht, dass erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird."  

"Nach dem stellvertretenden Brandenburger Ministerpräsidenten Schönbohm beleidigt mit diesen Äußerungen ein weiterer Unions-Grande die Bevölkerung in den neuen Bundesländern. Innerhalb von CSU und CDU sind die Unkenntnis des Ostens und alte Feindbilder wohl noch weit mehr verbreitet, als ihnen das 16 Jahre nach Mauerfall zuzutrauen gewesen wäre. 

Die Schmähung von den `frustrierten' Ostdeutschen zeugt von Stoibers Arroganz. Er würdigt damit herab, was der Transformationsprozess der vergangenen 16 Jahre für die Ostdeutschen persönlich bedeutete. Offensichtlich lässt die Union derzeit nichts unversucht, im Osten Deutschlands nicht gewählt zu werden."

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