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"Ein konsequentes Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 Uhr hilft allen betroffenen Menschen in der Region gleichermaßen. Es ist ein Unding, dass sich die rot-rote Landesregierung hinter dem anhängigen Gerichtsverfahren versteckt. Wenn sie es ernst meinte, hätte sie längst handeln können. Die Volksinitiative gegen Nachtflug hat bereits viele Unterschriften gesammelt. Das darf die Landesregierung nicht ignorieren.
Würden sich die Landesregierungen endlich von den Drehkreuzplänen verabschieden und die Zahl der An- und Abflüge auf ein dem stadtnahen Standort angemessenes Maß reduzieren, dann könnte auf Parallelstarts verzichtet werden und die ganze Flugroutendiskussion wäre entschärft. Das hieße, dass sich Berlin und Brandenburg endlich der Frage eines Flughafenverbundes mit Sachsen und Sachsen-Anhalt widmen müssten. Das hieße aber auch, Länderegoismen zurückzustellen. Volkswirtschaftlich sinnvoll wäre es sicher, wenn drei Verkehrsflughäfen optimal ausgelastet würden, anstatt dass bspw. am Flughafen Leipzig-Halle jeder Passagier mit 20 Euro und jede Tonne Fracht mit 50 Euro subventioniert werden, während man in Berlin so viele Flugzeuge starten und landen lassen will, dass Parallelstarts unumgänglich sind und auch die Nachrandstunden noch verlärmt werden."