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Am 01. Juli eröffnete Cornelia Behm im Volkspark Potsdam die Ausstellung "Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland."
Die Ausstellung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erstellt. Auf 20 Plakaten wird die Geschichte der Berliner Mauer umfassend präsentiert.

"Vor 50 Jahren wurde Deutschland durch eine Mauer getrennt, deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind. Im Schatten der Mauer vollzog sich in den ostdeutschen Bundesländern eine ganz andere gesellschaftliche Entwicklung als im Westen Deutschlands. Nur wenn man sich mit dieser Zeit beschäftigt, kann man verstehen, warum es heute noch Probleme beim Zusammenwachsender beiden Landesteile gibt. Erst wenn man die Hürden erkannt hat, kann man sie auch überspringen. Mein Wunsch ist es, mit dieser Ausstellung einen Beitrag dafür zu leisten." erklärte Behm.

An der Eröffnungsveranstaltung nahmen neben Cornelia Behm auch Michael Cramer MdEP, Ulrike Poppe, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und Karin Gueffroy, Mutter des letzten Todesopfers an der Mauer, teil.
Die Ausstellung wird täglich bis zum 14. August am Cafe im Park im Volkspark Potsdam gezeigt.


