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An der Lausitzer Neiße trafen sich am 2. Januar 2011 bei herrlichem Winterwetter hunderte Menschen mit Plakaten und Spruchbändern zum 4. Sternmarsch, um gegen die drohende Abbaggerung der Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko in der Gemeinde Schenkendöbern zu demonstrieren. Unterstützt wurde die Kundgebung von Anti-CCS-Aktivisten aus Beeskow und Neutrebbin. Natürlich waren auch wieder die Proschimer vertreten, andere Gäste kamen aus Forst und aus der polnischen Nachbarschaft. Gelbe Kreuze markierten symbolisch den Protest gegen die brandenburgische Energiepolitik und gegen die Brandenburger Regierung, die ohne Not einen Kniefall nach dem andern vor dem Energiekonzern Vattenfall macht. Die Protestgemeinde machte mit Reden, Transparenten und Bildern deutlich: "Wir lassen uns auch 2011 nicht verkohlen." und einige warnten vor der "Vattenfalle", in die schon so mancher getappt ist.



Die Politik war diesmal spärlich und fast nur mit Lokalgrößen vertreten. Allerdings waren von bündnisgrüner Seite neben Cornelia Behm auch Wolfgang Renner, Winfried Böhmer, Thomas Dyhr und einige andere aus der Umgebung mit von der Partie. Sie zeigten ihre Verbundenheit mit der Region und ihr konsequentes Eintreten für eine nachhaltige Energiepolitik, die ganz ohne neue Tagebaue auskommt.
