Cornelia Behm, MdB

Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


Logo der BundestagsfraktionBanner

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2. Themen 
  3. Verkehr 
  4.  Pressemitteilung

14. Februar 2011

BBI: Merkel-Machtwort und was dann?

Am Wochenende hat sich die Bundeskanzlerin zu den Flugrouten am BBI geäußert und eine Lösung auf Basis des bisher Versprochenen gefordert. Dazu erklärt die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90 /Die Grünen):

"Wenn Frau Merkel die sogenannten "alten" Flugrouten fordert, dann müssen sich daran zwangsläufig auch die Aufgabe des Parallelbetriebes und der Drehkreuzträume anschließen. Der Verzicht auf den parallelen Betrieb der beiden Start- und Landebahnen darf nicht zu einer Verlagerung des Flugverkehres in die Nachtzeiten führen.", so Behm. "Das muss durch ein ausnahmsloses Flugverbot zwischen 22:00 und 06:00 Uhr sichergestellt werden.", forderte Cornelia Behm.

Das Ergebnis der Flugroutendiskussion darf nicht lauten: alte oder neue Routen. Es darf nicht passieren, dass die dicht besiedelten Regionen im Süden Berlins, dort, wo sich die Menschen zu Recht laut und vernehmlich gegen den Überflug wehren, jetzt umflogen werden und dafür andere Regionen stärker unter Fluglärm zu leiden haben. Der Verzicht auf den unabhängigen Flugbetrieb eröffnet durchaus die Möglichkeit, Flugrouten über wenig besiedeltes Gebiet zu legen. 

In den unausweichlich von den Emissionen des Flugbetriebs am BBI betroffenen Kommunen muss auf jeden Fall allen Anwohnern das Anrecht auf bestmöglichen passiven Lärmschutz gewährt  werden. Das unwürdige Gezerre um ein Lärmschutzfenster mehr oder weniger , über das die Betroffenen immer wieder klagen, muss endlich ein Ende haben!

 

Zusätzliche Information