Cornelia Behm, MdB

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18. November 2010

Bundesfreiwilligendienst spaltet Osten und Westen

Mit Empörung hat heute die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Ost der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Cornelia Behm, auf die Vorstellung der Eckpunkte zum Bundesfreiwilligendienst durch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder reagiert.

"20 Jahre nach der Wiedervereinigung unterschiedliche Bezahlungen für Ost- und Westdeutsche neu einzuführen ist ein Skandal."

Die vorgestellten Eckpunkte sehen bei der Entgeltregelung für die westdeutschen Länder eine Obergrenze von 324 Euro vor. Für die Ostdeutschen Länder beläuft sich der Betrag nur auf 277 Euro.

Gleichzeitig wird der Bundesfreiwilligendienst in Konkurrent zum Freiwilligen Ökologischen und Sozialen Jahr eingeführt. Dazu Behm: "Anstatt ein Konzept vorzulegen, dass alle Freiwilligendienste vereint, wird eine unnötige Konkurrenz aufgebaut. Das ist völlig inakzeptabel."

 

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