

Auf der Veranstaltung wurde von der Referentin Angelika Schaffrath Rosario erläutert, warum man fair gehandelte Blumen kaufen sollte. Ein eindrücklicher Film zeigte Bilder von Produktionsstätten in verschiedenen Entschwicklungsländern. Es wurde auf die gesundheitlichen Gefahren hingewiesen, die den Arbeitern durch die Anwendung von Pestiziden ohne angemessenen Schutz drohen. Der Film schloss mit der Präsentation des Flower Label Programs, welches Blumenproduktionen überprüft und gegenebenfalls Siegel ausstellt, die die guten Bedingungen der Arbeiter zertifizieren.
Ein weiteres Thema des Abends waren regional erzeugte Bio-Blumen. Cornelia Pelzer aus Belzig, eine der wenigen Bio-Blumen Produzentinnen der Region berichtete von ihren Erfahrungen. Als weitere Teilnehmerin auf dem Podium stand Silke Diener vom Blumenladen mancherleigrün in Berlin Rede und Antwort.
Nach einer lebhaften Diskussion und vielen "Aha-Effekten" wurden die Besucherinnen und Besucher mit einem Strauß Bio-Tulpen von Heike Blättermann, der Inhaberin von Elisa Biowelt, in das Valentinswochenende entlassen. Sicher werden sie von nun an in ihrem Blumenladen nach fair gehandelten Blumen fragen.

Angelika Schaffrath Rosario

Cornelia Behm im Gespräche mit Silke Diener (Mitte) und Cornelia Pelzer