Cornelia Behm, MdB

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12. Februar 2010

Aufruf zum Valentinstag: FAIR schenken bringt doppelte Freude!

Dass gerade Blumen, die besonders zum Valentinstag Freude bereiten sollen, anderen Menschen und der Umwelt Schaden zufügen, ist leider wenig bekannt. Deshalb wünscht sich die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm besonders zu dieser Jahreszeit mehr Aufmerksamkeit beim Blumenkauf. "Jeder kann durch eine bewusste Auswahl einen Beitrag zum Umweltschutz und zu fairem Handel leisten." so die Abgeordnete.

Insbesondere in der kalten Jahreszeit kommt ein Großteil unserer Schnittblumen aus wärmeren Ländern, Rosen vor allem aus Afrika und Südamerika. "Es ist erschreckend, unter welchen Bedingungen und für welchen geringen Lohn die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Blumenplantagen in Kenia, Ecuador oder anderen Entwicklungsländern schuften müssen. Sie sind schweren Belastungen durch Pestizide ausgesetzt und werden häufig nicht über diese gesundheitlichen Risiken aufgeklärt."

Mittlerweile gibt es jedoch mehrere Label, die fairen Blumenhandel voranbringen wollen. Diese Label, darunter das Flower Label Program (FLP) und Fair Flowers Fair Plants (FFP), belegen, dass die Blumen nach fairen Sozial- und Umweltstandards produziert und entsprechend zertifiziert wurden. Um die Mehrkosten zu decken, sind diese Blumen zwar etwas teuerer, dafür kann man sicher sein, dass niemand durch den Anbau zu Schaden kommt.

In Deutschland werden pro Kopf und Jahr fast 40 € für Blumen ausgegeben. Behm: "Ich rate dazu, im örtlichen Blumenladen nachzufragen, wo die Blumen her sind. Aus eigner Erfahrung weiß ich, dass kritische Verbraucherfragen den Handel oftmals auf Defizite aufmerksam machen. Je mehr fair gehandelte Blumen gekauft werden, desto mehr wird den Arbeitern in den Entwicklungsländern geholfen. So steigt die Freude über Blumen nicht nur bei den Konsumenten, sondern auch bei den Produzenten."

Mehr Informationen gibt es unter anderem unter:

www.fairflowers.de

www.faireblume.de

www.transfair.de

 

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