Cornelia Behm, MdB

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24. November 2009

Behm für „Naturerbe Kyritz-Ruppiner Heide“

Mit Bezug auf die heutige Pressekonferenz des NABU und der Stiftung Naturlandschaften unter dem Motto „Mut zur Wildnis“ macht die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm zum wiederholten Male auf die ungeklärte Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide aufmerksam. Sie appelliert an die Bundesregierung, die Kyritz-Ruppiner Heide in das Nationale Naturerbe zu übertragen: „Die bis jetzt noch unzerschnittene Heide mit ihrer Vielfalt an Naturelementen ist von nationaler Bedeutung. Deshalb wäre es die beste Lösung, das Gebiet in das Nationale Naturerbe zu übertragen.“ so die Abgeordnete.

Weiter betont Behm, dass der Status „Nationales Naturerbe“ nicht zwangsläufig einen Nutzungsverzicht für das gesamte Areal erfordert. Während für  besonders wertvolle Flächen Betretungsverbote gelten sollten, könnten Teilflächen des Gebietes durchaus nachhaltig genutzt werden. „Für die regionale Entwicklung ist es dringend notwendig, Arbeitsplätze auch außerhalb des Tourismus’ zu schaffen. Deshalb plädiere ich dafür, dass die Teilflächen bewirtschaftet werden, auf denen weder Mensch noch Umwelt Schaden nehmen. Dort können erneuerbare Energien erzeugt und nachwachsende Rohstoffe wie Heidekraut oder Holz gewonnen werden. So würde – ähnlich wie in der Lieberoser Heide – ein Beitrag zur Konversion geleistet werden.“ so Behm.

Noch einmal macht die Abgeordnete auf die Dringlichkeit  eines Runden Tisches zur weiteren Nutzung der Heide aufmerksam: „Ziel muss es sein, die Heide nicht in viele kleine Privatländereien zerbrechen zu lassen. Deshalb müssen sich Bürgerinitiativen und die Träger öffentlicher Belange schnellstmöglich zusammenfinden, und das gemeinsame Vorgehen kontinuierlich abstimmen. An diesen Runden Tisch gehören dann auch Vertreter aus Bundes- und Landesregierung und aus der Politik. “

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