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"Der Bund muss klipp und klar Rechtssicherheit für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner schaffen", erklärte heute Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Brandenburg.
"Die Forderung der Bürgerinitiativen, das Gelände in seiner Gesamtheit zu erhalten, ist richtig. Das muss der Bund sicherstellen, indem er die Heide in das Nationale Naturerbe überträgt. Unabhängig davon, ob er selbst die Trägerschaft übernimmt oder sie an eine Naturstiftung abgibt, hat die Munitions- und Altlastenberäumung oberste Priorität. Hier muss der Bund sofort Haushaltmittel zumindest in Höhe der ursprünglich vorgesehenen 220 Mio. Euro einstellen. Ein weiteres Haushaltsjahr abzuwarten, ist unverantwortlich den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, die seit 17 Jahren darauf warten, ihre Heide endlich nutzen zu dürfen.
Außerdem fordere ich die Bundesregierung auf, eine naturschutzfachliche Bestandsaufnahme vorzunehmen. Das Land Brandenburg ist gleichzeitig in der Pflicht einen Managementplan für die FFH-Gebiete zu erarbeiten."