Runder Tisch zur Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide verschoben
Cornelia Behm, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg und Sprecherin für ländliche Entwicklung und regionale Wirtschaftspolitik ihrer Fraktion teilt mit, dass der für den 24. August 2009 geplante Runde Tisch zur Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide verschoben wird. Ein neuer Termin wurde noch nicht benannt.
„Aufgeschoben ist keinesfalls aufgehoben.“ äußert sich die Bundestagsabgeordnete dazu. „Offensichtlich befürchten die Bürgerinitiativen eine Belastung des Runden Tisches durch den Wahlkampf. Ich teile diese Befürchtungen ausdrücklich nicht, denn die Natur der Runden Tische ist die ausnahmslos sachorientierte Auseinandersetzung mit einem Thema. Insofern taugen sie gerade nicht zu politischer Profilierung. Angesichts der Vielzahl offener Fragen hätte ich mir gewünscht, dass sich alle Beteiligten so schnell wie möglich an diesen Runden Tisch begeben. Denn bevor Pläne für die Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide gemacht werden, muss unbedingt eine Bestandsaufnahme erfolgen. Welche Areale sind besonders schützenswert und welche können wie genutzt werden? Wie kann das Geld für die Munitionsbeseitigung beschafft werden? Und vor allem, wer wird der künftige Eigentümer bzw. Besitzer des 142 Quadratkilometer großen Geländes im Norden Brandenburgs sein?“
In der vergangenen Woche hatte Behm in einem Schreiben an die SprecherInnen bzw. Vorstandsvorsitzenden der drei großen Initiativen, die sich seit vielen Jahren für eine freie Kyritz-Ruppiner Heide engagiert haben, appelliert, die Klärung all dieser Fragen so bald wie möglich und unter Beteiligung aller Betroffenen und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung anzugehen. „Ich bin gern bereit bei der Organisation des Runden Tisches zu helfen, so wie ich in den vergangenen Jahren stets bemüht war, auf politischem Wege an der Befreiung der Heide vom Bombodrom mitzuwirken.“ so Behm.
2009-08-06T00:00:00Runder Tisch zur Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide verschoben Der Runde Tisch zur Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide wird auf nach der Bundestagswahl verschoben. Cornelia Behm ist weiterhin bereit den Bürgerinitiativen bei der Organisation einer solchen Veranstaltung zu helfen, so wie sie bisher an der Befreiung der Heide mitgewirkt hat. falseCornelia Behm, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg und Sprecherin für ländliche Entwicklung und regionale Wirtschaftspolitik ihrer Fraktion teilt mit, dass der für den 24. August 2009 geplante Runde Tisch zur Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide verschoben wird. Ein neuer Termin wurde noch nicht benannt.
„Aufgeschoben ist keinesfalls aufgehoben.“ äußert sich die Bundestagsabgeordnete dazu. „Offensichtlich befürchten die Bürgerinitiativen eine Belastung des Runden Tisches durch den Wahlkampf. Ich teile diese Befürchtungen ausdrücklich nicht, denn die Natur der Runden Tische ist die ausnahmslos sachorientierte Auseinandersetzung mit einem Thema. Insofern taugen sie gerade nicht zu politischer Profilierung. Angesichts der Vielzahl offener Fragen hätte ich mir gewünscht, dass sich alle Beteiligten so schnell wie möglich an diesen Runden Tisch begeben. Denn bevor Pläne für die Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide gemacht werden, muss unbedingt eine Bestandsaufnahme erfolgen. Welche Areale sind besonders schützenswert und welche können wie genutzt werden? Wie kann das Geld für die Munitionsbeseitigung beschafft werden? Und vor allem, wer wird der künftige Eigentümer bzw. Besitzer des 142 Quadratkilometer großen Geländes im Norden Brandenburgs sein?“
In der vergangenen Woche hatte Behm in einem Schreiben an die SprecherInnen bzw. Vorstandsvorsitzenden der drei großen Initiativen, die sich seit vielen Jahren für eine freie Kyritz-Ruppiner Heide engagiert haben, appelliert, die Klärung all dieser Fragen so bald wie möglich und unter Beteiligung aller Betroffenen und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung anzugehen. „Ich bin gern bereit bei der Organisation des Runden Tisches zu helfen, so wie ich in den vergangenen Jahren stets bemüht war, auf politischem Wege an der Befreiung der Heide vom Bombodrom mitzuwirken.“ so Behm.