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8. April 2009

„Klinger Runde“ zu Gast in Berlin

Seit Jahren unterstützt Cornelia Behm den Protest gegen den Aufschluss neuer Tagebaue in der Lausitz. Mit ihren Fraktionskollegen begleitet die Abgeordnete das Vorgehen der Bürgerinitiativen mit einer intensiven Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Zudem spendet sie einen "Wald der Hoffnung" – 1000 kleine Eichen, die nun im Kohlerevier wachsen. Dadurch haben sich im Laufe der Zeit Bekanntschaften zu den Menschen entwickelt, die in Grabkow, Kerkwitz und Atterwasch leben. Eine Einladung nach Berlin war eine gute Gelegenheit, diese zu pflegen.

Klinger Runde Bundestag

Die Gruppe erwartete ein umfangreiches Programm, dass für jeden etwas bereithielt. Ein Vortrag im Wirtschaftsministerium stand ebenso auf dem Plan, wie ein Besuch des Berliner Büros von Greenpeace. Auch im Umweltministerium bekamen die Reisenden Gelegenheit, sich zu den Folgen der Braunkohleförderung auszutauschen.

Gesprächsthema war unter anderem die Technologie des kohlendioxidfreien Kraftwerks. Diese befindet sich in der Erprobung und soll bis spätestens 2020 einsatzbereit sein. Niemand weiß, ob sie bis dahin einwandfrei funktionieren wird, das Land Brandenburg setzt in der Energiestrategie aber voll und ganz darauf. Für die Bewohner der Lausitz bedeutet das, dass der Braunkohleabbau unvermindert weitergehen wird. Und mehr noch: die neue Kraftwerkstechnologie wird einen noch geringeren Wirkungsgrad haben, als die jetzt betriebenen Anlagen. Da stellt sich die Frage, bis in welche Regionen sich die Schaufelräder noch graben werden.