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„Vieles deutet darauf hin, dass der Vorsitzende des Kuratoriums Probleme unter den Teppich kehren will.“ so Cornelia Behm Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen. Dieter Helm ist CDU-Landtagsabgeordneter, alter und seit gestern auch wieder neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse).
„Er ist damit mitverantwortlich dafür, dass im Stiftungsrat Fehler, die z.B. der Landesrechnungshof bereits 2007 aufgedeckt hat, nicht korrigiert wurden. Wenn er sich nun öffentlich als Spitze eines Kompetenzteams mit ,internem Sachverstand’ darstellt, ist das eine Provokation. Es muss alles daran gesetzt werden, den Filz um die Gestüte aufzutrennen und die Misswirtschaft öffentlich zu machen. Dazu taugt das Gemauschel zwischen Stiftungsrat und Kuratorium nicht.“ so Behm weiter.
Helm hatte gestern deutlich gemacht, Stiftungsrat und Kuratorium wollten Skandal-Diskussionen’‚ vermeiden. Indes haben mehrere Wirtschaftsprüfer bei der Stiftung grobe Fehler in der Geschäftsführung festgestellt. Gegen den Landstallmeister und einen weiteren Mitarbeiter ermittelt zudem die Staatsanwaltschaft. „Es gilt also Schaden von den Gestüten abzuwenden, nicht von denen, die für Filz und Misswirtschaft verantwortlich sind.“ entkräftet Behm die Argumente der Gestütsmitarbeiter, dass die Untersuchungen den Ruf des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts beschädigen würden.