Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Nach dem Verbot für den Anbau des Genmais MON 810 fordert Cornelia Behm den brandenburgischen Landwirtschaftsminister Dietmar Woidke auf, das Anbauverbot konsequent überwachen zu lassen und den Landwirten zur Seite zu stehen. „Es muss nun sichergestellt werden, dass auch tatsächlich kein Landwirt die verbotene Saat ausbringt. Zudem ist es erforderlich, dass die Landwirte für die finanziellen Verluste, die ihnen entstanden sind, vom Land entschädigt werden.“ so die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete.
Die Politikerin weist darauf hin, dass der Pharmakonzern Monsanto bereits eine Klage gegen das Anbauverbot angekündigt hat: „Klagen kann Monsanto aber nur mit Hilfe der Landwirte. Deshalb ist es angebracht, dem Konzern den Wind aus den Segeln zu nehmen und den bisherigen Genmaisbauern die Kosten für das bereits erworbene Saatgut zu erstatten. So ist die Gefahr geringer, dass sie sich vor den Karren spannen lassen und gegen das Anbauverbot vor Gericht ziehen.“
Zudem drängt Behm darauf, dass das Verbot auf Dauer angelegt wird. „Niemandem ist geholfen, wenn der Genmais in der nächsten Vegetationsperiode wieder angebaut werden darf. Die Landwirte brauchen Planungssicherheit. Ein Hin und Her um das Anbauverbot wäre völlig unangebracht und würde der Landwirtschaft langfristig schaden.“ so die Abgeordnete.