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„Besser spät als nie“ sagt die Bundestagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin ihrer Fraktion Cornelia Behm zum Verbot des Anbaus von Genmais durch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. „Schließlich war es der CSU-Gesundheitsminister Horst Seehofer, der den Genmais MON 810 seinerzeit zugelassen hat. Heute drängt es seine Nachfolgerin im Amt des Landwirtschaftsministers zum Verbot.
Die massiven Proteste von Bauern und Imkern haben nun endlich Wirkung gezeigt. Ich bin froh, dass es heute zu dieser Entscheidung gekommen ist. Selbst wenn nur die Angst vor dem Wähler zu diesem Ergebnis geführt haben sollte und nicht die Einsicht, dass Agrogentechnik keine Probleme löst, sondern neue schafft.
Da bisher Brandenburg trauriger Spitzenreiter beim Anbau von MON 810 war, ist das Genmaisverbot eine Weichenstellung auch für unser Bundesland: Es bringt uns in der Mark einer gentechnikfreien Landwirtschaft den entscheidenden Schritt näher.“