Cornelia Behm, MdB

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19. März 2009

Behm wirbt für mehr Klimaschutz in Kleinmachnow

„In Kleinmachnow müssen wir beim Thema Klimaschutz endlich vom Reden zum Handeln kommen“, sagt Cornelia Behm, „Dafür kann die Kleinmachnower Klimakonferenz am kommenden Sonnabend der erste Schritt sein. Ich freue mich, dass dieses Projekt der Lokalen Agenda 21 schon jetzt so viel Zuspruch findet.

‚Global denken – lokal handeln’ ist für die Lösung der weltweiten Umwelt- und Klimafragen so aktuell wie nie. Aber lokales Handeln braucht politische und strukturelle Rahmenbedingungen. Deshalb hat die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine ,Untersuchung möglicher Ansatzpunkte bundespolitischer Instrumente zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes' bei Ecofys in Auftrag gegeben. Das Gutachten ist auf der Homepage der Fraktion www.gruene-bundestag.de zu finden.

Wir werden auf der Bundesebene für bessere gesetzliche Vorraussetzungen für den Klimaschutz streiten, die Umsetzung aber muss vor Ort in den Kommunen in die Hand genommen werden.“

Kommunen können erheblich zur Senkung unserer Treibhausgasemissionen beitragen. Folgende Zahlen verdeutlichen das:

• Der urbane Raum in Deutschland ist für 75% der gesamten CO2 Emissionen verantwortlich.

• Der Gebäudesektor allein ist für bis zu 40 % des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich.

• Über 150.000 Gebäude, davon 40.000 Schulen und 50.000 Kindergärten sind bundesweit in kommunaler Verantwortung.

• Die Energiekosten stellen mit ca. 2,6 Mrd. Euro den viertgrößten Ausgabenposten in kommunalen Haushalten.

Um das Klimaschutzziel der Bundesregierung (Reduzierung der CO2-Emissionen um 40% gegenüber 1990) für das Jahr 2020 zu erreichen, bedarf es also einer konsequenten Beteiligung der Kommunen.

 

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