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Anlässlich der für Montag angekündigten Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für die A 14 durch die Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern warnt die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm vor Geldverschwendung:
„Das Projekt bindet mit 1,28 Mrd. Euro enorm viel Geld, das an anderer Stelle dringender eingesetzt werden müsste. Der volkswirtschaftliche Nutzen des Baus der A 14 ist höchst zweifelhaft.
Für andere Straßenbauprojekte wird in Brandenburg in den kommenden Jahren kein Geld mehr da sein. Anwohner an der stark befahrenen Bundesstraßen 5 oder 96 werden weiter auf bereits beschlossene Ortsumgehungen warten müssen.
Für die Bewohner der Prignitz wäre ein moderater Ausbau der B 189 viel sinnvoller gewesen, um eine gute Straßenverkehrsanbindung zu sichern. Die Bürgerinitiativen und Naturschutzverbände können bei den anstehenden Planfeststellungsverfahren mit meiner Unterstützung rechnen.“
In Brandenburg sollen die Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 4 von der Anschlussstelle Wittenberge bis Anschlussstelle Karstädt und für den Abschnitt 5 von der Anschlussstelle Karstädt bis zur Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Wochen beginnen. Auch der Start für das Verfahren im Abschnitt 3.2b von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt inklusive der Elbbrücke bis zur Anschlussstelle Wittenberge ist nach Auskunft der brandenburgischen Straßenbauverwaltung für das erste Quartal 2009 vorgesehen.