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Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, spricht sich für ein Inspektionsprogramm für die Denkmäler Brandenburgs aus. "Er-fahrungen zeigen, dass es langfristig Kosten spart, wenn Denkmäler regelmä-ßig inspiziert und dabei kleine Schäden sofort repariert werden. Viel teurer ist dagegen die Komplettsanierung von Gebäuden in großen Zeitabständen." so die Politikerin. Ein so genannter "Monumentendienst" solle für diesen Zweck eingerichtet werden.
Als Beispiel könne die Region Westniedersachsen dienen. Hier zahlen die Besitzer von Denkmälern einen regelmäßigen Beitrag für den Monumenten-dienst. Auch Stiftungen und das Land sind finanziell beteiligt. "Es stünde dem Land Brandenburg sehr gut zu Gesicht, wenn es sich an einem solchen Dienst beteiligte." so Behm. "Die Kosten dafür müssten ressortübergreifend aufgebracht werden: Eine Teilung zwischen Infrastruktur-, Landwirtschafts- und Kulturministerium ist denkbar. Das Kernbudget für den Denkmalschutz darf dabei jedoch nicht angetastet werden."
Der Verein "DenkmalWacht Brandenburg und Berlin" hat ein Konzept für einen 'Monumentendienst' entwickelt. Cornelia Behm wird das Modell am 20. No-vember in Leipzig vorstellen. Dort findet vom 20. – 22. November die "denk-mal 2008" – die europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung statt.
Weitere Informationen unter www.monumentendienst.de