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Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Brandenburg, begrüßt die geplante Ausschreibung der Regionalexpress-Bahnlinien im Land als "längst überfälligen Schritt". Dadurch könnten nicht nur Kosten eingespart, sondern auch kundenfreundlicher gefahren werden, erklärte die Abgeordnete heute in Potsdam.
"Zwar wird uns der unrühmliche Vertrag, den im Jahr 2002 der damalige Verkehrsminister Hartmut Meyer mit der Deutschen Bahn AG ausgehandelt hat, noch bis zum Fahrplanwechsel 2011/2012 begleiten. Aber besser ein Wechsel kommt spät, als nie!" so Behm weiter. Meyer habe mit dem gel-tenden Vertrag über den Betrieb der Regionalexpress-Linien Kosten für Brandenburg verursacht, die in Anbetracht der von der Bahn erbrachten Leistung nicht zu rechtfertigen sind. Der Minister wechselte als Berater zur Deutschen Bahn AG, nachdem er sein Amt in der Regierung beendet hatte.
Der Wettbewerb auf der Schiene werde den Fahrgästen erhebliche Ver-besserungen bescheren, erklärt die Politikerin. Auf den bereits jetzt von privaten Eisenbahngesellschaften befahrenen Strecken zeige sich, dass die Fahrgäste mit Qualität uns Service zufrieden sind. "Natürlich darf dabei nicht an den Löhnen der Angestellten gespart werden. Auch für die Zukunft gilt deshalb die Forderung nach Tariflöhnen." so Behm.