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Die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm von Bündnis 90/Die Grünen fordert die zuständigen Behörden auf, eine weitere Alternative der BBI-Ostanbindung auf der Schiene im Planfeststellungsverfahren ernsthaft zu prüfen:
„Es darf nicht krampfhaft an Planungen festgehalten werden, die nachweislich teurer, kundenunfreundlicher und klagebedroht sind. Wenn jetzt nicht umgeplant wird, werden Klagen auch den Bau der östlichen Schienenanbindung des BBI verzögern“, sagt Behm.
Bei einem Festhalten am geplanten Ausbau der Trasse durch das Natur- und Erholungsgebiet Bohnsdorfer Wald haben Anwohner, Naturschutz- und Fahrgastverbände bereits Klagen angekündigt.
Seit fast einem Jahr liegen den Behörden Planungsalternativen der bündnisgrünen Arbeitgemeinschaft Verkehr der Landesverbände Berlin und Brandenburg vor. Diese Planungen werden vom Bürgerverein Berlin-Brandenburg (BVBB), den Naturschutz- und Fahrgastverbänden mitgetragen. Die ins Planfeststellungsverfahren im September 2007 eingebrachte Alternative entlang der neuen Autobahn und dem Berliner Außenring zum Grünauer Kreuz wäre kostengünstiger, leistungsfähiger und umweltverträglicher. Die kürzere Strecke spart auch zukünftig Kosten bei der Bestellung der Züge durch die Länder. Wohn- und Gewerbegebiete in Altglienicke und Bohnsdorf könnten an die Schiene angebunden werden.