Cornelia Behm, MdB

Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


Logo der BundestagsfraktionBanner

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2. Themen 
  3. Fischerei & Walfang 
  4.  Pressemitteilung

25. Juni 2008

Kompromissbereitschaft in der Internationalen Walfangkommission?

Zu den Ergebnissen der der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago de Chile erklären Cornelia Behm, agrarpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Es ist bedauerlich, aber auch nicht überraschend, dass es auch bei der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago de Chile keine Fortschritte für den Walschutz gab. Ob es der eingesetzten Arbeitsgruppe bis zur nächsten IWC-Tagung im nächsten Jahr in Madeira gelingen kann, die jahrelange Blockade von Entscheidungen durch das Stimmenpatt zwischen Walfangländern und Walschutzländern aufzulösen, bleibt abzuwarten.

Allerdings ist Skepsis angebracht. Denn angesichts der verhärteten Fronten müssten beide Seiten dazu schmerzhafte Zugeständnisse machen. Ob diese aus Sicht des Walschutzes tragbar wären, kann im Voraus nicht abschließend bewertet werden. Aber wir verhehlen nicht, dass wir Grüne hier skeptisch sind.

Klar ist aber auch, dass es angesichts der Bedrohung der Wale nicht ausreicht, nur die Walfangländer zu kritisieren. Gleichzeitig muss die internationale Staatengemeinschaft alles dafür tun, dass die Walpopulationen nicht durch sich verschlechternde Umweltbedingungen und Fischerei gefährdet werden.

Umso mehr begrüßen wir, dass Chile Nägeln mit Köpfen macht und die chilenischen Hoheitsgewässer zu einem Walschutzgebiet erklärt hat. Solche Walschutzgebiete sollten möglichst viele Küstenstaaten einrichten. Dies wäre dann eine gute Grundlage für eine Dreiviertelmehrheit für solche Schutzgebiete auch auf der Hohen See."

Zusätzliche Information