Cornelia Behm, MdB

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8. Mai 2008

Behm zur Kostenentwicklung der A 14: „Die Mittel sollten lieber in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaftsförderung fließen!“

Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm hat vor dem Hintergrund der Kostenerhöhung beim Bau der Autobahn 14 (A14) Versäumnisse bei der Planung kritisiert.

„Das passiert wenn Umwelt- und Naturschutz nicht rechtzeitig in Planungen einbezogen werden. Hier hat es offensichtlich massive Versäumnisse der Planer gegeben“, sagte die Abgeordnete anlässlich der Meldung die Kosten für die A14 würden sich auf Grund von Umweltschutzauflagen von geschätzten 775 Millionen Euro auf knapp 1,28 Milliarden Euro verdoppeln.

„Ich halte diese Autobahn nach wie vor für verzichtbar. Sie bringt der Prignitz keinen Vorteil, den sie nicht schon hätte. Die wirtschaftliche Entwicklung einer Region hängt nachweislich nicht von der Nähe zu einer Autobahn ab.

Die Mittel sollten besser für Wissenschaft, Bildung und Wirtschaftsförderung in der Region zur Verfügung gestellt werden. Die A 14 ist und bleibt eine Verschwendung von Steuergeldern! Das Tor zum Ausstieg aus dem Projekt ist geöffnet.“

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