Cornelia Behm, MdB

Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


Logo der BundestagsfraktionBanner

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2. Themen 
  3. Verbraucherschutz 
  4.  Pressemitteilung

14. April 2008

Behm fordert mehr Wettbewerb und kritisiert Preistreiberei bei Stromanbietern

Anlässlich des Tages des Verbrauchers am Samstag weist Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, auf die verbraucher-feindliche Preispolitik der brandenburgischen Stromkonzerne hin:

"Es ist dringend notwendig, die Wirtschaftsbereiche ,Stromproduktion' und ,Stromnetze' voneinander zu trennen. Nur so wird es möglich, auch kleine Stromproduzenten ohne eigene Netze am Wettbewerb teilhaben zu lassen. Die Brandenburgische Landesregierung kann diesen Kurs unterstützen: Sie hat die Möglichkeit, im Bundesrat den Zwangsverkauf von Kraftwerken zur Stärkung des Wettbewerbs auf dem Strommarkt zu fordern. Ähnliches hat kürzlich die EU-Kommission getan, was dazu führte, dass eines der größ-ten deutschen Energieunternehmen ein Kraftwerk verkaufte." so Behm.

Die Abgeordnete sieht in den explodierenden Strompreisen zudem eine Bedrohung des Wirtschaftsstandortes Brandenburg und eine Gefahr für die soziale Sicherung: "Besonders Menschen, die ein sehr geringes Einkom-men haben, können die Aufwärtsspirale bei den Strompreisen kaum noch durchhalten. Was da passiert ist einfach nicht akzeptabel."

Nach einer Studie des Branchendienstes Verivox sind die allgemeinen Preise der Grundversorger für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt (4.000 KWh) in Brandenburg nach Thüringen mit 927,02 Euro im Jahr die zweithöchsten in Deutschland. Die entspricht Steigerungen seit 2005 um über 20 Prozent. Deutschlands größter Stromkonzern E.ON, der an zahlreichen Brandenburgischen Stadtwerken und dem Regionalversor-ger EONedis beteiligt ist, meldete Anfang März einen Rekordgewinn vor Steuern und Zinsen von 9,21 Mrd. Euro für das vergangene Jahr, insbe-sondere durch höhere Erlöse aus der Stromsparte.

Zusätzliche Information