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Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm bekräftigt ihre Forderung nach dem sparsamen Umgang mit Streusalzen. "Besonders in Alleen hat der Salzeinsatz verheerende Folgen. Dort wo ein Abstumpfen der Fahrbahn zur Vermeidung von Unfällen unausweichlich ist, muss auf andere Streumittel umgestellt werden." so Behm. Nachdem im vergangenen Winter fasst nicht gestreut wurde, bringen nun Fahrzeuge das erste Salz aus. "Mit dem Salz sollte äußerst sparsam und sehr gezielt umgegangen werden. In Alleen ist es ganz und gar unangebracht, zu salzen. Stattdessen müssen diese Straßen mit dem Schneepflug beräumt und Sand gestreut werden. Weitere umweltfreundliche Streumittel sind Split, Asche oder Lava. Nur an Kreuzungen und Steigungen ist der Einsatz von Salz vertretbar."
Die Abgeordnete weist darauf hin, dass das Salz eine der größten Belastungen für die Alleebäume des Landes ist: " Der sogenannte ,Salzstress' ist für Brandenburgs Alleebäume eines der größten Entwicklungshemmnisse. Blattverfärbungen, zu früher Laubfall und Kronensterben sind unverkennbare Folgen mehrjähriger Salzausbringung. Das verursacht Zusatzkosten bei der Baumpflege, die durch einen angemessenen Winterdienst vermieden werden können.
Länder wie Österreich, Finnland oder die Slowakei machen es uns vor: dort wird auf vielen Strecken nicht gesalzen. Stattdessen wird darauf gesetzt, dass Fahrer und Fahrerinnen ihre Geschwindigkeit anpassen und die Autos mit Winterreifen ausstatten. Das spart einerseits Geld beim Winterdienst und andererseits schont es die Umwelt."