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| Datum, Uhrzeit | 24.06.2007, 10:30 |
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Deutsche und polnische Grüne veranstalten am 24. Juni 2007 eine Radtour beiderseits der Oder, um auf die mögliche Naturzerstörung durch neue Straßenbrücken hinzuweisen und für einen Ausbau der Schienenwege zu werben.
Prominente Teilnehmerinnen werden die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm, die brandenburgische Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Katrin Vohland und die Vorsitzende der polnischen Grünen ZIELONI 2004 und Mitglied des Vorstands der Europäischen Grünen Partei Margareta Mosiewicz sein.
Mehr als 60 km lang ist der Abschnitt der deutsch-polnischen Grenze zwischen Guben und Frankfurt, dennoch wurde hier in den letzten 17 Jahren kein neuer Grenzübergang eröffnet. Jetzt wollen die brandenburgische und die polnische Regierung mit einer großen Autobrücke eine Bresche durch das Odertal bei Aurith und Urad schlagen.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN meinen, das ist die falsche Lösung. Während der Radtour werden wir erläutern, wie wir uns die Zukunft des grenzüberschreitenden Verkehrs vorstellen. Wie kann man es schaffen, beide Seiten mit neuen Grenzübergängen zu verbinden, ohne das gleichzeitig die LKW durch die Dörfer rollen, Alleen abgeholzt und die Natur zerstört wird?
Der Grenzabschnitt zwischen Guben und Frankfurt bietet dazu mit seinen zerstörten Brücken, nicht mehr existierenden Fähren und kaum genutzten Bahnverbindungen vielfältige Anregungen.
Die Tour startet gegen 9.25 für die TeilnehmerInnen, die auf der polnischen Seite fahren (ca. 80 km) bzw. gegen 10.25 für die TeilnehmerInnen, die auf der deutschen Seite fahren (ca. 68 km) jeweils am Bahnhof Guben.
Gegen 14.00 Uhr besteht auf deutscher Seite Gelegenheit, in Eisenhüttenstadt dazu zu stoßen (ca. 38 km).
Gegen 15.45 Uhr ist in Aurith ein Treffen mit der lokalen Bürgerinitiative "Unser Aurith" geplant. Es wird die Möglichkeit bestehen von beiden Seiten der Oder mittels eines Bootes überzusetzen.
Zwischen 18 und 19 Uhr soll die Tour in Frankfurt enden.