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Mit großer Anerkennung äußert sich Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Brandenburg, zum jahrelangen Engagement der Bürgerinitiative "Freie Heide": "Ich gratuliere der Initiative von ganzem Herzen. Den Mitgliedern wird der Preis verliehen, weil sie sich mit herausragendem Einsatz sowohl um den Frieden in der Region als auch um den Frieden zwischen den Völkern verdient gemacht haben. Mich beeindruckt besonders, wie viele Menschen in ganz Deutschland hinter dem Protest stehen." so die Abgeordnete.
"Die Bürgerinitiative versteht es zu verdeutlichen, dass das militärische Üben ein Teil des Krieges ist." erklärt Behm weiter. "Wie bei kriegerischen Auseinandersetzungen gibt es auch beim Proben des Kampfes Verlierer: in diesem Falle wären es die Menschen, die im Bombodrom eine Blockade der nachhaltigen Entwicklung ihrer Heimat sehen. Ich fordere deshalb den Verteidigungsminister Franz Josef Jung auf, endlich von den Plänen für den Bombenabwurfplatz abzurücken! Die Preisverleihung ist ein guter Anlass.
Er bräuchte sich dabei nur an den Grundsätzen der Truppe zu orientieren: Die Soldaten sollen demnach ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft haben und ihr Wirken auf den Frieden ausrichten. Herr Verteidigungsminister, die wichtigste Voraussetzung für Frieden ist Gerechtigkeit. Die Gerichte bescheinigen der Truppe seit Jahren, dass sie mit Tiefflügen und Schießübungen all denjenigen schaden würde, die in der Heide einen Natur-, Wirtschafts- und Erholungsraum sehen. Es ist deshalb höchste Zeit, den Menschen Planungssicherheit für die Entwicklung dieses Landstriches zu geben.
Ich wünsche der Bürgerinitiative die Kraft, sich auch weiterhin für die Region stark zu machen – für die Wirtschaft, für die Menschen und für den Naturschutz. Dabei werde ich alles mir Mögliche tun, um das Engagement zu unterstützen."